Kreative Musikvermittlungsprojekte | Transkulturelle Musikprojekte|Diversitätskritische Formate

〉 Dialogische kreative Musik- & Kunstprojekte

Öffnungsmomente kreieren & Horizonte erweitern
zu verschiedenen künstlerischen Formen & faszinierenden, immer wieder neu zu entdeckenden Musik- & Kunstwelten

Kreative, praktische & schöpferische Auseinandersetzung
Musik & Kunst erfahrbar machen durch das eigene Erforschen & kreative Schaffen

Austauschprozesse ermöglichen
kollektiver Erarbeitungsprozess zwischen außergewöhnlichen Künstler*innen & teilhabenden Menschen.

Begegnungen schaffen
zwischen unterschiedlichen Menschen, Gruppierungen und Gesellschaften

› Projekt Von Sternen, Nebeln und Galaxien… in der Firma Georg Fischer Automotive GmbH&CoKG 

Mitarbeiter*innen der Automobilzuliefererfirma Georg Fischer Altenmarkt untersuchten „ihre“ selbst gegossenen Magnesiumteile, die für die Automobilindustrie weiterverarbeitet wurden, auf Klänge und erarbeiteten in Zusammenarbeit mit den Schlagzeuger*innen Robyn Schulkowsky und Björn Wilker (Klangforum Wien) ein eigenes musikalisches Werk. Das neu entwickelte Werk wurde in einem Konzert verschränkt mit dem Referenzwerk Pléïades von Iannis Xenakis durch das Schlagquartett Köln aufgeführt.

Mitwirkende

Robyn Schulkowsky | Schlagzeug, Leitung Musikworkshops
Björn Wilker & Adam Weisman | Schlagzeug
MitarbeiterInnen der Firma Georg Fischer Automotive Altenmarkt
Annemarie Mitterbäck | Idee, Konzept, Projektleitung

Das Projekt wurde mit dem YEAH! Award (Young EARopean Award) 2011 ausgezeichnet

Ein Projekt im Rahmen des Arcana Festivals der regionale X Steiermark 2010


〉 Transkulturelle Musikprojekte | Verflechtungen

Der wechselseitige Austausch zwischen Menschen unterschiedlichster Vorlieben, Herkunft und Zugehörigkeiten ist hier zentral im Ansatz verankert. Dies passiert methodisch durch das Teilen verschiedener sprachlicher und musikalischer Expertisen aller Mitwirkenden, durch die kreative Entwicklung verschiedener Rhythmen und Melodien und dem Aushandeln von Klängen in Kleingruppen sowie deren anschließende Sicht – und Hörbarmachung.

› Projekt raum macht musik – bewegliche Zugehörigkeiten

mit dem RSO Wien zu den Themen Zugehörigkeit, Aufbruch, Veränderung, Grenzen und Neuordnung

Das Projektensemble rmm* entwickelt in Zusammenarbeit mit erfahrenen MusikerInnen musikalische Miniaturen.

Phase 1

Jugendliche und Erwachsene unterschiedlichster Zugehörigkeit gestalteten mit dem politischen Rapper Youssufu und Rainer Huss, dem Tubisten des Orchesters mehrsprachige Textelemente, welche wiederum in Ansätzen zu musikalischen Miniaturen weiterverarbeitet wurden.

Phase 2

Wie in einer Versuchsanordnung wurden zwei Projektensembles parallel zueinander gebaut, die die neue Wiener „Urban Citizenship“ exemplarisch abbilden sollten: Zuschreibungen von „die Geflüchteten“, „die arabischen Musiker“ oder „die Profi-Musiker“ sollten sich auflösen zugunsten zweier Ensembles, die ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten improvisatorisch ausloten.

Die Klarinettistin und Performerin Mona Matbou Riahi arbeitete mit der Geigerin des RSO Marianna Oczkowska in der Workshopgruppe „Third space“ mit Menschen unterschiedlicher Zugehörigkeiten als Projektensemble rmm* frei improvisatorisch zu den Projektthemen. Sie erkundeten dabei das Phänomen sich stets wandelnder Gesellschaften.

In einer zweiten Workshopgruppe arbeitete der Geiger MAias Alyamani und Bouzouk Spieler Salah Ammo entwickelten mit dem Komponisten Gerald Resch musikalische Miniaturen zu den Referenzwerken von Alyamani und Resch. Sie näherten sich gemeinsam zeitgenössicher Orchestermusik als auch dem Wesen einzelner Makame.

Präsentation des kreativen Musikprojekts – raum macht musik – bewegliche Zugehörigkeiten fand am 14.Juni 2017 um 18 Uhr am AMÖB- Tag des Orchesters im ORF RadioKulturhaus statt.

Ein Projekt des ORF Radio-Symphonieorchester Wien 2017